Nachschulung - Fahrschule 65

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Nachschulung

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In den achtziger Jahren wurde der Ausdruck „Nachschulungskurs“ geprägt, der heute gar nicht mehr gerne verwendet wird, weil er so belehrend klingt. Gemeint ist ein Aufbauseminar, an dem Fahranfänger teilnehmen, die innerhalb der Probezeit mit einem Verkehrsverstoß auffällig geworden sind.

Wer innerhalb der Probezeit bei bestimmten Verkehrsverstößen „ertappt“ wird, z. B.

  • einen Verstoß nach Katalog A (z. B. bei "Rot" über die Ampel gefahren), oder

  • zwei Verstöße nach Katalog B (z. B. mit Standlicht gefahren oder TÜV-Überprüfung mehr als 8 Monate überzogen),


den fordert die Straßenverkehrsbehörde zur Teilnahme an einem Aufbauseminar auf. Dazu wird eine bestimmte Frist gesetzt. Wer bis dahin dem Amt keine Teilnahmebescheinigung vorlegen kann, muss seinen Führerschein solange abgeben, bis er eine Bescheinigung nachreicht. Mit theoretischem Unterricht hat das aber nichts zu tun.

Ein Kurs besteht aus vier Kurssitzungen zu je 135 Minuten und einer Fahrprobe, die 30 Minuten pro Person dauert (in einer Gruppe von mehreren Fahrern). Es besteht Anwesenheitspflicht bei allen Kursteilen. Eine Prüfung findet nicht statt.

Aufbauseminare müssen aus mindestens 6 und höchstens 12 Teilnehmern bestehen. Deshalb können diese Kurse erst stattfinden, wenn die Mindest-Teilnehmerzahl erreicht ist. In Einzelfällen kann das dazu führen, dass eine von der Behörde gesetzte Frist versäumt wird, wenn man sich zu spät um einen Teilnehmerplatz gekümmert hat.

Die Probezeit verlängert sich dann in der Regel um weiter zwei Jahre.


 
 
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